Trauung im Weidendom Schlepzig
Heiraten unter lebenden Weiden. Einer der ungewöhnlichsten Trauorte im Spreewald.
Termin anfragenDer Weidendom ist kein Trauzimmer mit Neonlicht. Er ist aus lebenden Weiden gewachsen, das Licht fällt weich durch die Zweige, und je nach Jahreszeit sieht er völlig anders aus. Fotografisch ist das einer der dankbarsten Trauorte der Region.
Genau deshalb braucht er auch etwas Erfahrung: Das Licht wandert, und zwischen hell und tief beschattet liegen manchmal nur zwei Meter. Ich weiß, wo ich mich hinstelle, damit eure Gesichter nicht im Schatten verschwinden.
Der Weidendom als Trauort
Der Weidendom ist eine Außenstelle des Standesamts Schlepzig und steht im Garten des Spreewaldresorts Seinerzeit, direkt an der Spree neben dem Kahnanleger. Er ist aus lebenden Weiden gewachsen — kein Gebäude, sondern ein Bauwerk, das jedes Jahr etwas anders aussieht.
Zwei Dinge machen ihn besonders: Er fasst bis zu 100 Personen, ist also kein Ort nur für kleine Trauungen. Und statt mit der Kutsche könnt ihr mit dem Kahn anreisen — der Anleger liegt direkt daneben. Das ist einer der wenigen Trauorte, an denen schon die Ankunft ein Bild ist.
Fotografisch verlangt er Aufmerksamkeit. Das Licht fällt durch die Zweige und wandert im Lauf des Nachmittags; zwischen hell und tief beschattet liegen manchmal zwei Meter. Wer den Ort kennt, weiß, wo er steht, damit eure Gesichter nicht im Schatten verschwinden. Und weil der Dom nach oben offen ist, gehört ein Plan B bei Regen in die Absprache.
Ein praktischer Hinweis, den ihr euren Gästen weitergeben solltet
Die Parkplätze in Schlepzig sind begrenzt. An Sommersamstagen überschneiden sich dort regelmäßig mehrere Hochzeiten: Die einen sind noch nicht weg, die nächsten wollen schon hin, die übernächsten kommen zu früh. Plant für die Parkplatzsuche Zeit ein — und schreibt es euren Gästen in die Einladung. Ich habe schon Trauzeugen erlebt, die knapp kamen, weil niemand sie gewarnt hatte.
Wer nach der Trauung nicht im Ort feiert, sondern in Lübben oder Lübbenau, sollte den Puffer ebenfalls einplanen.
Was es kostet
Für standesamtliche Trauungen gibt es zwei feste Pakete — keine Angebote, kein Rechnen:
- Kompakt · 749 € — 2 Stunden: Ankunft, Trauung, Sektempfang, ein Gruppenfoto, kurzes Paarshooting. 80–150 bearbeitete Bilder.
- Komfort · 999 € — 3 Stunden: mehr Zeit für Paarbilder, Ortswechsel möglich, erste Momente der Feier. 100–200 bearbeitete Bilder.
Jedes Bild in Farbe und Schwarzweiß, private Online-Galerie, persönliche Nutzungsrechte. Lieferung in maximal drei Wochen.
So läuft es ab
- Anfrage. Ihr schreibt mir Datum, Standesamt und Wunschpaket. Ich antworte schnell, ob ich frei bin.
- Kurze Abstimmung. Uhrzeit, Treffpunkt, ob ihr einen Ortswechsel wollt — danach mache ich den Vertrag fertig.
- Der Tag. Ich bin pünktlich da, halte mich im Hintergrund und begleite euch durch die vereinbarte Zeit.
- Die Bilder. Wenige Tage später eine Vorschau, dann die vollständige Galerie zum Download.
Häufige Fragen
Darf man im Trauzimmer überhaupt fotografieren?
In fast allen Standesämtern der Region ist das erlaubt. Ich stimme mich vorher kurz mit der Standesbeamtin oder dem Standesbeamten ab und arbeite leise, ohne Blitz und ohne den Ablauf zu stören. Meine Kameras klicken nicht.
Reichen zwei Stunden?
Meistens ja. Die Zeremonie selbst dauert 15 bis 30 Minuten. In zwei Stunden bekommen wir Ankunft, Trauung, Sektempfang, ein Gruppenfoto und ein kurzes Paarshooting unter. Wer mehr Ruhe oder einen Ortswechsel möchte, nimmt Komfort.
Kann man kurzfristig buchen?
Oft ja. Standesamttermine liegen häufig unter der Woche — und da habe ich eher frei als an klassischen Samstagen.
Wann bekommen wir die Bilder?
Eine kleine Vorschau schon wenige Tage nach der Trauung, die vollständige bearbeitete Galerie innerhalb von maximal drei Wochen.
Ihr habt einen Termin?
Schreibt mir Datum, Ort und Wunschpaket — ich melde mich schnell zurück.